Mittwoch, 26. Juni 2013

Petition und Arbeitsplätze

Hier wieder ein kleiner Bericht über die letzten Aktivitäten.
Zur Zeit wird eine Petition unterstützt, in der es um die Behandlung von Hilfeanträgen von Menschen mit einer Behinderung aus dem Bereich der erwachsenen Asperger und Hightfunction Autismus-Spektrum-Störungen durch Behörden geht. Immer wieder passiert es, dass durch die behördliche Einordung der Diagnose in die psychiatrischen Krankheitsbilder die Hilfe verweigert und auf die Zuständigkeiten der Krankenkassen verwiesen wird. Dort gibt es aber keinen Leistungskatalog für die beantragten Autismus-spezifischen  Hilfen.
So möchten wir durch diese Petition u.a. klären, wie die Einordnung der Diagnosen aus dem Bereich der Autismus-Spektrum-Störungen durch die Sozialhilfeträger gehandhabt werden kann, damit es nicht immer wieder zu solchen Irritationen und Ablehnungen der notwendigen angemessenen Hilfen kommt.
Außerdem suchen wir Arbeitsplätze auf dem freien Arbeitsmarkt für Menschen mit Asperger-Syndrom z.B. in einem Archiv. Wer in seinem Bekanntenkreis Jemanden oder eine Firma kennt, bei der mit Unterstützung durch Jobcoaching solch ein Arbeitsplatz vorhanden ist oder  eingerichtet werden kann, möge sich bitte bei uns melden. gf(AT)Autismus-wohnen-arbeiten.de
Unterstützung bei den Formalitäten wie z.B. Beantragung von Zuschüssen etc. können wir leisten.

Mittwoch, 6. März 2013

Seit dem letzten Eintrag ist einiges passiert.
So ist inzwischen die Notwendigkeit für ein persönliches Budget zum Ausgleich der notwendigen Maßnahmen für den Klienten durch den Landschaftsverband LWL anerkannt. Die Maßnahme hat schon einige positive Effekte gezeigt.
Leider wurde der Antrag auf eine autismusspezifische Therapie für den Klienten durch den örtlichen Sozialhilfeträger (städtisches Sozialamt) mit einer sehr seltsamen Begründung (der Antragsteller sei erwachsen und benötige deshalb diese Therapie nicht) abgelehnt.
Wir möchten uns hier einbringen und versuchen hier eine Änderung dieser Bewilligungspraxis in einigen Städten herbeizuführen.
Denn:
Es gibt viele erwachsene Menschen aus dem Bereich der Asperger-Autisten, die erst sehr spät die richtige Diagnose bekommen und deshalb auch erst sehr spät eine spezifische Therapie beantragen können. Es kann nicht sein und ist in hohem Maße ungerecht, dass die schwierige Diagnose zum Nachteil der Klienten führt.